In dem aktuell erschienenen Buch „Customer Relationship Management in Sportvereinen“ (Hrsg.: Ariane Bagusat, Anne-Christine Schlangenotto) haben Sabine Seifert und Rainer Cherkeh einen gemeinsamen Fachbeitrag mit dem Titel

Datenschutzrechtliche Aspekte bei CRM-Systemen in Sportvereinen

publiziert.

Im Blickpunkt stehen dabei die Themen Datenerhebung, Datenverarbeitung und Datennutzung bei Sportvereinen im Zusammenhang mit der Mitgliederverwaltung, Mitgliederbindung, Mitgliederrückgewinnung sowie sonstigen kommerziellen Interessen des Vereins und Kontrollinstrumentarien.

Aus der Einleitung:

Die Verwaltung von personenbezogenen Daten ist in der heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Sportvereine pflegen die ihnen zur Verfügung stehenden persönlichen Daten ihrer Mitglieder in ein vorhandenes elektronisch geführtes Datensystem ein und nutzen sie sodann zur Erfüllung des Vereinszweckes. Regelmäßig ist darin eine Datenverarbeitung und Datennutzung nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zu sehen. Demgemäß müssen die jeweiligen Sportvereine bereits aufgrund dieser Datennutzung die gesetzlichen Vorgaben des BDSG und soweit vorhanden auch die landesspezifischen Regelungen zum Datenschutzrecht beachten.

Daneben ergeben sich aus den weiteren, einem Sportverein obliegenden Aufgaben, wie Mitgliederaufnahmen, Mitgliederverwaltung, kommerzielle Vermarktung von Sportveranstaltungen und damit einhergehend die kommerzielle Nutzung der Mitgliederdaten, weitere dem Datenschutz unterliegende Sachverhalte, welche den datenschutzrechtlichen Anforderungen entsprechen müssen. Die Einrichtung rechtlich vorgegebener Kontrollinstrumentarien ist dabei ebenso zu beachten wie die rechtlich zulässige Nutzung der Mitgliederdaten.“