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Grundlagenvertrag DFB und DFL – Aufsatz von Rainer Cherkeh in SpuRt Heft 1/18

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „SpuRt – Zeitschrift für Sport und Recht“ (Heft 1/2018, S. 19 ff.) ist ein Aufsatz von Rainer Cherkeh mit dem Titel

Grundlagenvertrag DFB und DFL – Abstellungsverpflichtung und Nutzung der Persönlichkeitsrechte gegen Vergütung?

erschienen. Aus der Einführung:

„Der zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der DFL Deutsche Fußball Liga e.V. (DFL) abgeschlossene Grundlagenvertrag, der in Ergänzung zu den Satzungen der genannten Verbände die wirtschaftlichen und finanziellen Beziehungen zwischen Amateur- und Profisport ausgestaltet, steht weiterhin im Blickpunkt. Der nachfolgende Beitrag befasst sich mit einem Teilaspekt des kontrovers diskutierten Vertragswerks, nämlich der erstmals im September 2017 in den Medien thematisierten Frage, ob es einen legitimen Anlass für den DFB gibt, dem DFL e.V. für die Abstellung der Spieler für die DFB-Nationalmannschaften und die Nutzung der Persönlichkeitsrechte der Spieler eine jährliche Vergütung nach § 5 III GLV zu zahlen.“

Verschiedene Medien haben nach Publikation des SpuRt-Beitrags über das Thema berichtet:

Interview Rainer Cherkeh in SÜDDEUTSCHE ZEITUNG zum Grundlagenvertrag zwischen DFB und DFL

„20 Millionen Euro jährlich für: nichts?“, in: SÜDDEUTSCHE ZEITUNG vom 02./03.09.2017, S. 42

„Das Thema der Verwertung der Persönlichkeitsrechte kann und muss der DFB höchstselbst mit seinen Nationalmannschaftsspielern regeln, dazu benötigt er die DFL ganz sicher nicht“, sagt der Sportrechtler Rainer Cherkeh (Hannover). Sein Fazit: „Der in Paragraf fünf des Grundlagenvertrags als Leistungen der DFL bezeichnete Sachverhalt ergibt keinen Sinn und ist überflüssig. Der DFB hat sich faktisch ohne echte Gegenleistung zu einer erheblichen jährlichen Zahlung an die DFL verpflichtet.“
Wer dieser Argumentation folgt, kann es auch so ausdrücken: Der DFB zahlt der DFL jährlich 20 Millionen Euro für: nichts. Die SZ legte DFB wie DFL diese juristische Position dar. Juristische Gegenargumente gab es dazu nicht, dafür sinn- und in Teilen sogar wortgleiche Antworten. (…)“.

(Quelle: sueddeutsche.de vom 01.09.2017, 18:57 Uhr)

Interview Rainer Cherkeh in SÜDDEUTSCHE ZEITUNG zum Grundlagenvertrag zwischen DFB und DFL

„Streit um den Wert eines Deckels“, in: SÜDDEUTSCHE ZEITUNG vom 03.05.2017, S. 23

Das könnte (verbands-)juristische Konsequenzen haben. Der Grundlagenvertrag schreibt in Paragraf vier klar die Dreiprozentabgabe der Liga an den DFB fest, dahinter folgt schlicht: „Die näheren Einzelheiten regelt die Zusatzvereinbarung.“ Doch hinter diesen unverfänglich klingenden Worten verbirgt sich die Installation eines komplett anderen Ab- und Berechnungsmodells. Verbandsrechtler Rainer Cherkeh (Hannover) sagt dazu: (…)“ (Quelle: sueddeutsche.de vom 02.05.2017, 18:45 Uhr)